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  Baseballreport 12
Alles neu...
von Jan Gänsler

Seit dem letzten Jahr hat sich eine Menge getan, mit der seit langem umfassendsten Ligareform ist kaum etwas so geblieben, wie es bisher war. So gibt es ab dieser Saison erstmalig eine Regionalliga als neue Spielklasse zwischen der Bayernliga und der 2.Bundesliga, die wiederum von vier auf zwei Gleise verschmälert wurde.

Laut der Planung des DBV sollten sowohl im nördlichen als auch im südlichen Teil der Liga je zehn Mannschaften gegeneinander antreten, nämlich jeweils die bestplazierten Teams aus den vier Ligen der Saison 1996.

Nachdem endlich alle Einteilungen vorgenommen waren und alle Mannschaften auf die verschiedenen Ligen verteilt waren, wurde klar, daß in der 2. Bundesliga Süd 1997 nicht wie vorgesehen zehn, sondern nur neun Mannschaften die Plazierung miteinander ausspielen werden, so daß dieses Jahr am Ende nur eines der Teams die bittere Pille Abstieg schlucken muß. Wer das schlußendlich sein wird und welches Team die Chance zum Sprung in die 1. Bundesliga erhält, wird spannend werden, da in der neuen Liga wohl alle Teams ein paar alte Bekannte wiederfinden werden, aber genauso auch einige neue Gesichter zu sehen bekommen werden und Baseball wie man weiß ein Sport ist, der immer für die eine oder andere Überraschung gut ist.

Der erste Neuzugang in der zweiten Liga sind die Freiburg Knights, die für alle anderen Beteiligten ein noch unbeschriebenes Blatt sind. Die Spielstärke der Breisgauer ist daher kein allzu leichtes Unterfangen, weshalb die ersten Spiele mit Freiburger Beteiligung von den anderen Mannschaften sicherlich mit allgemein regem Interesse verfolgt werden dürften.

Auch die Fürth Pirates werden in diesem Jahr wieder in der zweithöchsten deutschen Spielklasse vertreten sein und bestreiten damit ihre achte Bundesliga-Saison. Nach dem knappen Ausgang der letzten Saison haben sich die Pirates einen Platz außerhalb der abstiegsgefährdeten Zone zum Ziel gesetzt. Da es im Team mit nur einem Neuzugang (Dennis Wiegand/Erlangen White Sox) keine großen Veränderungen gab, dürfte es den Mittelfranken nicht allzu schwer fallen, an ihre konstanten Leistungen vom letzten Jahr anzuknüpfen.

Trotz einer überraschend guten letzten Saison ist das erklärte Ziel der Indianer auch dieses Jahr wieder 'bloß nicht letzter werden', also der Klassenerhalt. Sorgen machen sich die Gautinger und ihr Coach Bernhard Huber trotz zweier Neuzugänge und einem Rückkehrer (Raimund Lange aus Grünwald) um ihre dünne Personaldecke, da auch einige Abgänge verschmerzt sein wollen. Der Platzbau schreitet hier langsamer voran als geplant, man ist aber zuversichtlich noch in diesem Jahr das neue Feld einweihen zu können.

Die Ingolstadt Schanzer melden sich nach einer starken Saison in der Bayernliga auf Bundesebenezurück. Dank kräftiger Verstärkung aus der eigenen Jugend werden die Ingolstädter sich sicher gut behaupten können und werden deshalb als einer der Anwärter auf einen Platz in der oberen Tabellenhälfte gehandelt.

In der letzten Saison haben die Memmelsdorf Barons klar unter Beweis gestellt, daß der Aufstieg in die 2. Bundesliga längst überfällig war und konnten die letzte Saison am oberen Ende des relativ ausgeglichenen Mittelfelds beenden. Über die letzten Jahre haben die Memmelsdorfer trotz häufiger Umstellungen im Team immer wieder konstant gute Leistungen gezeigt, so daß man wohl davon ausgehen kann, daß sie sich auch in diesem Jahr wieder gut behaupten können werden.

Bei den Grünwald Jesters herrscht trotz der guten Plazierung im letzten Jahr keine große Euphorie, da nach dem Wechsel von Frank Beer zum Erstligisten Regensburg und vielen Neuzugängen vor allem von den Munich Brewers das Mannschaftsgefüge noch nicht so gefestigt ist wie in der Saison '96. Die Erfahrung hat allerdings gezeigt, daß Grünwald eine Mannschaft ist, mit der eigentlich immer zu rechnen ist, so daß es verwunderlich wäre, wenn sie am Ende der Saison nicht mindestens einen gefestigten Platz im Mittelfeld der Tabelle belegen könnte.

Eine weitere Unbekannte stellt die Mannschaft der Stuttgart Reds dar. Das Team um Christoph Mannske stand schon 1995 knapp vor dem Aufstieg und hat jetzt den Sprung nach oben endgültig geschafft, auch hier werden gerade für die bayerischen Teams die ersten Ergebnisse sicher interessant werden.

Auch die Stärke der Trier Cardinals 2 einzuschätzen ist in diesem Jahr nicht einfach. Da in der Erstligamannschaft, die mit einer eindrucksvollen Leistung Deutscher Meister wurde, einige Abgänge zu verzeichnen waren, wird das Team um Detlef Jakobs wohl auch mit einigen Veränderungen in die Saison 1997 starten, ist aber, auch wenn ein Aufstieg unmöglich ist, eher einer der Kandidaten für die obere Tabellenhälfte.

Daß nach ihrem letztjährigen Wiederaufstieg und der vorangegangenen Bundesligapause durchaus wieder mit ihnen zu rechnen ist, haben die Villingendorf Cavemen in der vergangenen Saison klar unter Beweis gestellt. Im Kader der Baden-Württemberger hat sich nur wenig getan, drei Abgänge in die zweite Mannschaft stehen zwei Neuzugänge aus derselben gegenüber. Wie gut sie an die starke Leistung des letzten Jahres anknüpfen können werden, wird sich im Laufe der Saison zeigen, als Saisonziel hat sich das Team um Coach Thomas Kurbel jedenfalls einen Platz in der oberen Tabellenhälfte gesteckt.

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