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  Baseballreport 14
Kommentar zu Baseball EM in Paris
von Kommentar ZUr Baseball EM in Paris

Hoppala, während sich die einen gut unterrichteten Baseballpublikationen (Anm. d. Red.: siehe Verbandsorgan 'Ballgame' des SWBSV) zur EM in Holland aufgehalten haben, weilte ich zur diesjährigen A-EM in Paris. Gut, könnte man meinen, eine Europameisterschaft in einer Hauptstadt und dazu noch in Frankreich, das kann bei dem Gigantismus den der Franzose in der Architektur so liebt und schätzt nur zu einem hervorragend organisierten Spektakel werden.

Weit gefehlt. Das was sich unsere Baseballkollegen aus Frankreich mit der Ausrichtung dieser EM geleistet haben, das paßt beim besten Willen auf keine, noch so große, Kuhhaut. Ein Chaos par Excellence, schöner und größer ist es nicht vorstellbar. Busfahrer die die Deutsche Nationalmannschaft auf der Avenue Pershing aus dem Bus schmeißen wollen anstatt sie zum Stadion 'Pershing' zu fahren. Mitglieder des technischen Komitees die neben dem Homeplate bis zu den Waden im Schlamm versinken. Kein Ergebnisdienst, so daß die Teilnehmer durch ein schnell unter den Mannschaften ausgeklügeltes Meldesystem selbst für die in ihren Gruppen wichtigen Ergebnismeldungen sorgen müssen. Keine Hotelbetten für Schiedsrichter. Kein Zuschauer. Kein Interesse und überhaupt schien es so als sei diese Baseball-EM selbst dem baseballspielenden Franzosen ziemlich schnuppe und wahrscheinlich auch lästig. Wie anders ist es erklärbar, das die städtischen Angestellten eines Vorortes von Paris in dem sich ein wunderbares Kunstrasenbaseballfield befindet unversehens und ohne Vorwarnung die gesamte Anlage sperrte, da die Ukraine angeblich ohne die nötigen Kunstrasenschuhe gespielt hätten.

Jeder noch so große Diletant hätte, wenn er denn was getan hätte, bei diesem Turnier wie der Superorganisator gewirkt. Es funktionierte nichts und es brachte auch nichts. Nichts außer Ärger, Frustration und immer wieder ungläubiges Staunen. Daß so etwas bei uns nicht vorkommen kann, zeigte schon anno 1992 die perfekt organisierte B-EM in Ladenburg. Dies läßt hinsichtlich der deutschen Bewerbung für die Junioren EM '99 und A-EM 2000 erwarten, daß Deutschland seinen Veranstalterpflichten mehr als gerecht würde. Daß dann der Zuschauerrekord von Ladenburg (ca. 20.000) gebrochen wird, steht wohl außer Frage!

Zu guter Letzt aber doch noch etwas Positives. Nach Rücksprache mit unseren beiden bayerischen Nationalmannschaftscracks Tarek Shaer und Frank Beer sowie weiteren Spielern, kann mit Fug und Recht behauptet werden, daß der DBV bei dieser EM endlich einmal eine gute Figur gemacht hat. Das Hotel war in Ordnung, die Verpflegung passabel, die Betreuer mühten sich bei den widrigen Umständen nach Kräften und vielmals auch darüber hinaus. Kurzum Betreuer, Physiotherapeut, Arzt und Offizielle versuchten alles um die organisatorischen Mangelerscheinungen und Katastrophendefizite in der Orga weitgehendst zu lindern um somit eine einigermaßen entspanntes Umfeld für die Spieler zu schaffen. Das darüber hinaus leider wieder nur ein Kampf um den Abstieg entstanden ist, ist zwar bedauerlich, deshalb kann man nur sagen, bei der nächsten EM kann es nur aufwärts gehen. Sportlich wie Organisatorisch!

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