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  Baseballreport 14
Mitwitz schafft Durchmarsch
von Gerhard Gilk

Wieder einmal ging eine Landesliga-Saison zu Ende und wieder einmal heißt es nun ein Resumée von den letzten Monaten zu ziehen. Die einen haben den Aufstieg in Bayernliga geschafft (Mitwitz und Haar 2), während andere (Ansbach 2, Weißenburg, USC München) in den saueren Apfel beißen und in die Bezirksliga absteigen müssen.

So gab es zum Beispiel auch in der Aufstiegsrunde einige Überraschungen. Sicher nicht der souveräne 1. Platz der Mitwitz Rebels, dafür schon eher die Plätze 2 und 3 von Haar 2 und Fürth 2, mit denen hatten die wenigsten wohl gerechnet. Die Rebellen konnten damit den Durchmarsch in die Bayernliga fortsetzen, mußten sich in ihren Spielen aber mächtig anstrengen, um die Gegner in Schach zu halten. Sie müssen sich auf jeden Fall auf ein rauheres Klima in der Bayernliga einstellen und zudem sollten sie nicht vergessen, ihre Nachwuchsarbeit zu forcieren, sonst werden die Bayernligalichter aufgrund der Lizenzkriterien bald wieder ausgehen. Die Jünger aus Haar schafften nach langem Hin und Her den Aufstieg in die Bayernliga und werden sicherlich zulegen müssen, um dort bestehen zu können. Die guten Spieler werden mit Sicherheit wieder in der ersten Mannschaft gebraucht, was übrigens genauso für die Piraten zutreffen wird. Diese haben noch eine reelle Chance als Nachrücker aufzusteigen, und daß obwohl das Ziel vor Saisonbeginn immer nur hieß: "Nur nicht absteigen!". Vorsitzender Georg Barth sieht deshalb den Aufstiegsentscheidungen gelassen entgegen. Die Drachen aus Deggendorf verspielten leichtfertig ihre Aufstiegschancen, indem sie u.a. ein Spiel gegen Steinheim abgaben. Nun müssen die Mannen von Volker Schüßler ein weiteres Jahr in der Landesliga verharren. Die Roten Phantome und die Legionäre kamen mehr oder weniger über eine Statistenrolle nicht hinaus und werden versuchen, müssen ihre Leistungen in der kommenden Saison noch weiter zu verbessern.

Bei den 3er-Turnieren trafen offenbar nur gleichwertige Teams aufeinander, denn fast alle Spiele endeten mit einem Run Differenz. Letztendlich konnten hier die Erlangen White Sox vor den Ruhpolding Rabbits und den Peißenberg Dukes einlaufen. Es ging war nur um die goldene Ananas, doch die Spiele brachten den Teams sicherlich die eine oder andere Erkenntnis in bezug auf die kommende Saison.

Heiß her ging es auch in der Abstiegsrunde. Die Eching Centurions zeigten hier ihren Gegner, daß sie sehr guten Baseball spielen können und verloren so nur ein Spiel. Die Echinger werden sich aufgrund ihrer ständigen Platzprobleme auflösen und sich weitestgehend den Freising Grizzlies anschließen. Wenn die Zustimmung des BBSV erfolgt, wird den Platz in der Landesliga dann Freising 2 einnehmen. Die endgültige Entscheidung hierzu steht aber noch aus. Murnau hat auch noch einmal den Kopf aus der Schlinge ziehen können. Die Reaktivierung von Matthias Führer, der die ganze Saison aufgrund Rückenproblemen nicht gespielt hat, sowie die Rückkehr von Stefan Kappelsberger haben ihr übriges dazubeigetragen, daß sie nur drei Spiele abgeben mußten und damit den Klassenerhalt schafften. Nachdem die Ansbach Red Sox 2 zum Entscheidungsspiel um Platz 3 der Abstiegsrunde nicht antraten, bleiben die Memmelsdorf Barons 2 in der Liga und können nun gezielt die Junioren in der Landesliga für das Unternehmen Bundesliga vorbereiten. Neben den Roten Socken müssen auch die Whiteastle Rats und der USC München den Weg in die Bezirksliga antreten. Die Ansbacher haben aber noch eine reelle Chance als Nachrücker vom Abstieg verschont zu bleiben. Für Weißenburg und dem USC ist dagegen der Zug abgefahren. Speziell beim USC machte sich am Ende der kleine Kader bemerkbar, so daß man sogar vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden mußte, nachdem man zu zwei Double-Headern nicht antreten konnte.

Ich hoffe, daß alle Vereine mit dem Verlauf der vergangenen Saison zufrieden waren und schon jetzt gezielt für den Erfolg im nächsten Jahr arbeiten werden. Leider erlaubt es mir meine Zeit nicht mehr, den Job des Ligaobmanns Landesliga auszuüben und ich möchte nich deshalb bei allen Vereinen für die weitestgehend gute Zusammenarbeit in den letzten beiden Jahren bedanken. Bis jetzt hat sich leider noch niemand gefunden, der diese Tätigkeit übernehmen möchte, doch da wird sich sicher noch jemand finden, dem dies genauso viel Spaß macht, wie es mir gemacht hat.

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